Diffusion Proofing in transnationalen Regimekrisen. Die Reaktionen Ägyptens, Jordaniens und Saudi-Arabiens auf den Arabischen Frühling.pdf

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Felix Scholl

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Autokratien-Vergleich - Ansätze und Befunde der neueren Forschung (Prof. Dr. Aurél Croissant), Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen 2000 und 2005 wurden in den Farbenrevolutionen vier autokratische Regime gestürzt, zehn Jahre später breiteten sich Proteste gegen Autoritarismus und Unterentwicklung von Tunesien in die gesamte MENA-Region aus. Die Welle zivilen Widerstands erfasst 18 arabische Länder und Iran, in nur vier Staaten wurden autoritäre Machthaber gestürzt. Welche präventiven Maßnahmen ergreifen Autokratien als Reaktion auf transnationale Wellen friedlicher Massenmobilisierung, um die Diffusion von Protesten und damit die Gefahr eines Regimewechsels zu verhindern?Finkel/Brudny zufolge wenden sie Strategien der Isolation, Repression, Marginalisierung, Distribution und Überzeugung an. Diese Typologie wird ausdifferenziert, indem die Mechanismen der Strategien dargelegt werden und eine für die empirisch-analytische Politikwissenschaft geeignete Operationalisierung diskutiert wird. Anschließend wird das Konzept für die Fälle Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien angewendet. Saudi-Arabien reagierte vorwiegend mit distributiven und repressiven Maßnahmen sowie einer nach außen gerichteten autoritären Gegenrevolution. Die Strategie des ägyptischen Feldmarschalls al-Sisi beinhaltete äußerst harte Repression, Marginalisierung der Opposition, Isolation und Überzeugungsversuche. Die Reaktion der jordanischen Monarchie war vergleichsweise schwach und beschränkte vorwiegend auf Isolation, Überzeugung sowie einen dialogorientierten Reformkurs.

Iran und die arabische Welt | APuZ Der Rat verlöre dann aber seine arabische Identität. Der halbwegs erfolgreiche Golfkooperationsrat findet das Interesse vieler anderer Beitrittskandidaten, u.a. des Jemen, der seinen Ausschluss in den achtziger Jahren als eine Art Diskriminierung verstand, und Jordaniens, das nach dem dritten Golfkrieg auf die engen Beziehungen zu den Golfstaaten verweist.

1.53 MB DATEIGRÖSSE
9783668249912 ISBN
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